Tiere aus dem Tierheim / Tierschutz - eine neue Chance

Das ist nur meine persönliche Meinung zu diesem Thema:

 

Ich habe schon seit Jahren die Sendungen: "Tiere-suchen-ein-Zuhause" und "tierisch-tierisch" gesehen, also stand für mich schon immer fest, daß wenn ich einen Hund haben werde, aus dem Tierheim/-schutz sein wird, also einen "nicht mehr gewollten" Hund, denn sie sind unschuldige Wesen. Als Welpen vielleicht angeschafft und niedlich, hat man sich nicht um die Erziehung gekümmert: er ist ein Kläffer geworden, vielleicht ein Beißer oder man wußte gar nicht, wie Hunde überhaupt lernen, geschweige denn die Körpersprache deuten. Dann wundern sich viele Hundehalter, daß Probleme entstehen und sich vielleicht immer mehr verschlimmern. Für viele Menschen ist diese Situation dann sehr belastend und dann muß der Hund eben weg! Man muß sich eigentlich auch nicht wirklich darum kümmern, denn es werden ja Millionen Hunde im In- und Ausland "produziert" - der Welpenhandel boomt - leider !!!

Leider sind wir eine "Wegwerfgesellschaft" geworden - Haus- wie Nutztiere werden nur noch als Gegenstände / Ware gesehen und oft auch so behandelt, obwohl sie dem Menschen freundlich wohlgesonnen sind, wenn man sie als fühlende Lebewesen respektiert.

Leider steht das Tierschutzgesetz nur geduldig auf dem Papier - vor allem gibt es tausende Video´s, wie Tiere gequält und mißhandelt / mißbraucht werden - viele dieser Täter haben keine Empathie, eine traurige Wahrheit 😪  der heutigen Gesellschaft.

Mahatma Gandhi sagte einmal:

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."

 

Und dann gibt es Menschen, die holen sich bewußt einen Hund (oder andere Tiere) aus dem Tierheim, weil sie wissen, wie die Situationen sind und die Hunde nur in seltenen Fällen als das Hauptproblem sehen. Diese Hunde haben auf jeden Fall eine neue Chance verdient und mit viel Liebe, Geduld, Respekt und Zeit werden sie wieder zu treuen und loyalen Freunden. Und das treibt alle tierlieben Menschen an, gibt dem eigenen Leben wieder Sinn und bringt viel Freude. Ich durfte es mit meinen Hunden zweimal erleben und habe es nie gereut und werde es wieder tun. Auch ich selbst habe im Tierheim Erfahrungen machen dürfen, deshalb habe ich eben die oben beschriebene Meinung.

 

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Wenn man sich für einen Tierheim / Tierschutzhund entschieden hat, sollte man nicht danach wählen, welche Rasse schön aussieht, sondern Wesen + Charaktereigenschaften der Rasse lesen, jede Rasse wurde mit gewissen Merkmalen zu einem bestimmten Zweck gezüchtet und wurde daher auch in Gruppen eingeteilt:

  1. Gruppe:   Hüte- und Treibhunde
  2. Gruppe:   Pinscher, Schnauzer und Molosser
  3. Gruppe:   Terrier
  4. Gruppe:   Dachshunde
  5. Gruppe:   Spitze und Hunde vom Urtyp
  6. Gruppe:   Lauf- und Schweißhunde
  7. Gruppe:   Vorstehhunde
  8. Gruppe:   Apportier-, Stöber- und Wasserhunde
  9. Gruppe:   Gesellschafts- und Begleithunde
  10. Gruppe:   Windhunde

Leider machen das nur wenige Menschen - der ausgesuchte Hund sollte seinen neuen Menschen lieben und dafür dankbar sein und auch sofort "funktionieren", ansonsten bringt man ihn eben wieder zurück !! Ihnen ist es egal, ob der Hund den neuen Menschen mag, der soll es sein und schließlich muß man ja auch Geld dalassen - mit solch einer Einstellung sollte man erst gar nicht hingehen, denn Hunde sind fühlende Lebewesen und man sucht ja ein gutes Zuhause für immer. Leider ist der Druck auch groß, daß gefühlt immer mehr Hunde in den Tierheimen versorgt werden müssen, man kann woanders billige Welpen kaufen, die sehr oft viel zu früh von der Mutter getrennt wurden, krank werden und ohne menschliche Nähe aufwachsen und in Schmutz und Dreck eingesperrt sind - die Mütter sind oft nur "Gebärmaschinen" - das ist in vielen Fällen die grausame Realität. Ja die Welpen sind total süß und niedlich, aber ich gehe ins Tierheim und hole mir ein Junghund, der gesund und fit aussieht.

Und dann gibt es viele Rassen der sogenannten Qualzucht, wie Mops, engl. und franz. Bulldogge, die sowas von beliebt sind und immer noch in Massen gekauft werden, was ich überhaupt nicht verstehen kann, da man in den meisten Fällen Stammgast beim Tierarzt ist. Und dann gibt es noch Rassen, die haben sehr kurze Beine, lange Ohren, viele Falten im Gesicht oder ein Rollid (Augenerkrankung). Traurig auch die Hüftgelenksdysplasie (HD) bei deutschen Schäferhunden - ein trauriges Bild, wenn man die "Showlinie" sieht, die "Arbeitslinie" scheint gesünder zu sein. Und leidern müssen die Hunde 😓 

Auch müssen einige Hunderassen, wie Pudel oder Terrier und Schnauzer regelmäßig geschoren bzw getrimmt werden, was auch nochmal kostet, wenn man es nicht selbst kann. Und was ist, wenn man Urlaub hat? Darf der Hundefreund dann mit?

Der neue Trend geht zu den "Designerhunden" , meistens zwei Rassen neu verpaart, z.B. der Labradoodle, Puggle, Cockerpoo und schon hat man eine neue "Einnahmequelle" - es geht immer nur um Konsum und maximalen Profit, egal zu welchem Preis, die zahlen die Tiere.

Es gibt aber auch die Auslandshunde, die aus Spanien, Ungarn, Rumänien hergeholt werden und sehr viele als Straßenhunde eingefangen worden sind, aber dazu kann ich keine Aussagen machen, denn ich hatte noch keinen Auslandshund.

 

Hierbei belasse ich es jetzt, viele meiner Gedanken habe ich aufgeschrieben und es soll auch kein Buch werden 😀


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